Willkommen auf der Dackelwolf-Internetseite

Man bekommt sie heute nur noch selten zu Gesicht. Von Natur aus sind sie scheu. Nur bei Vollmond zeigt sich der Verwandte des Wolfes (canis lupus) gereizt. Die Initiative "dackelwolf.de" möchte den vom Aussterben bedrohten Zeitgenossen schützen lassen. Immer wieder verbreiten sich Gerüchte über den Dackelwolf als Überträger von Krankheiten und Tollwut. Die Wahrheit ist jedoch anders. Der Dackelwolf ist ein reinlicher Waldbewohner, der auf strikte Sauberkeit Wert legt. Er ist ein äußerst soziales Gruppentier. Nur selten spalten sich aus den Rudeln angriffslustige Einzelgänger ab.

Noch vor einigen Jahren war der Dackelwolf über halb Europa und Teile Asiens verbreitet. Intensive Jagd und Vertreibung haben die Rudel jedoch extrem dezimiert. Vor allem in den nördlichen Breiten Skandinaviens und im West Münsterland sind noch Ableger dieser Gattung vertreten.

Der Dackelwolf (lupus daculus phantasia),
früher in ganz Eurasien und Nordamerika weit verbreitetes Raubtier, das heute durch weitgehende Ausrottung überwiegend in Rückzugsgebieten vorkommt.

In den Wäldern bei Groß-Reken und Raesfeld findet sich noch kleinere Rudel des westfälischen Dackelwolfes (lupus daculus westfalicus). Weit gefährlicher scheint der südbayrische Dackelwolf (lupus daculus bissicus) – auch Wolpertinger genannt.

aus: Gretemüllers Jagdlexikon

Veränderung der Dackelwolfpopulation:

Berichte über Angriffe der Dackelwölfe:

Hannes P. aus G-R. berichtet:

"In einer Vollmondnacht war ich in meinem Revier unterwegs, als ich plötzlich eine ungewöhnliche Ruhe bemerkte.

Aufgeschreckte Vögel und unheimliche Geräusche ließen meine schlimmsten Vermutungen wahr werden. Mehrere bissige Dackelwölfe hatten sich von ihrem Rudel gelöst und griffen mich an.

Mehrere Bisse in die Waden und Oberschenkel trug ich davon, bis ich diese Tiere mit meinem Gewehr vertreiben konnte."

Hugo S. aus K. am R. berichtet:

"Ich beobachtete ein Wildschweinrudel, als die Ruhe auf der Lichtung von einem unheimlichen Gejaule gestört wurde. Unheimliche Geräusche, wie ich sie noch nie zuvor in meinen langen Jahren als Jäger gehört hatte.

Schon erkannte ich die leuchtenden Augen von mehreren Dackelwölfen im Unterholz. Nur meine Geistesgegenwart konnte hier Schlimmeres verhindern."

Matthias O. aus R. schreibt:

"Als ich mit meinem treuen Hund auf Hochwildjagd war, vermutete ich in der Ferne ein Wildschwein zu sehen, dass mit sehr großer Geschwindigkeit einem Reh hinterher lief.

Erst als es das gejagte Tier schlug, wurde mir bewusst, dass es auf keinen Fall ein Wildschwein sein konnte.

Ich hatte schon vorher von Dackelwölfen gehört und erlegte einen recht beachtlichen Rüden (siehe Foto)."

Kinder des 4. Jahrgangs einer Grundschule in R.:

"Wir waren mit unserer Klasse auf Abschlussfahrt und spielten nach dem Mittag in einem Waldstück in der Nähe der Jugendherberge. Wir hatten von unserer Lehrerin etwas über Dackelwölfe gehört. Aber wir glaubten, dass es nur eine Geschichte sei, um uns Angst zu machen. Auch hatte sie uns nur bei der Nachtwanderung vor ihnen gewarnt.

Wir spielten also im Wald und bemerkten erst das Rascheln im Gestrüpp nicht. Als aber plötzlich ein großer Dackelwolf heraus sprang und laut knurrte, wussten wir, dass uns nicht nur Geschichten erzählt worden waren.

Zum Glück konnten wir uns auf einen starken Ast retten.

Einem Jungen aus unserer Klasse gelang noch dieses tolle Foto, bevor er den Dackelwolf mit lautem Gebrüll verjagen konnte.

Noch heute steckt uns der Schreck tief in den Knochen."

Historisches:

Der Ursprung der Dackelwölfe findet sich vermutlich in folgender historischer Begebenheit:In der Nacht zum 25. Dezember ging ein Jäger mit seinem treuen Hund während der heiligen Messe auf die Jagd, obgleich der Glaube dies verbot. Die Legende besagt, dass unvermittelt ein schweres Unwetter aufzog. Noch während sich der Jäger durch den Sturm kämpfte, wurde er plötzlich von einem Blitz getroffen und verschwand samt seinem Dackel. Niemand hat ihn je wieder gesehen. Seit diesem Tage erzählt man sich, dass in den Nächten zwischen Weihnachten und dem Dreikönigtag ein geheimnisvolles Untier, halb Dackel, halb Wolf, sein Unwesen in den Wäldern treibt. Als Zeugnis dieses Geschehens kann man heute noch den "Wodanstein" sehen, der in der Nähe von Raesfeld in einem Waldstück liegt. Deutlich zu erkennen sind der Abdruck vom Gewehrschaft und einer Hundepfote, sowie die Fußabdrücke des Jägers im festen Granitstein.

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Bildergalerie:

Dackelwolfjunges vor dem Höhleneingang

ausgewachsener Dackelwolfrüde

Fell eines älteren Tiers

Dackelwolf -Warnschild

Dackelwolf in typischer Behausung

gut getarnte Dackewolfhöhle

Links:

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